Die ersten Jahre

Die Freiwillige Feuerwehr München im 19ten Jahrhundert: Bereits wenige Jahre nach ihrer Gründung ist sie ein unverzichtbarer Bestandteil der Gefahrenabwehr Münchens. In einer Stadt, die damals etwa 170.000 Einwohner zählt.

10. September 1866

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr wird vollzogen. Freiwillige und Städtische Feuerwehr arbeiten fortan eng zusammen. Die Freiwillige Feuerwehr hat ein Jahr nach ihrer Gründung schon 400 Mitglieder und genießt höchste Anerkennung in der Gesellschaft. So ist es noch heute.
Im Bild eine Übung an einem Steigerturm.

1870 und 1871

Bereits vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr hat sich Kommandant Arnold Zenetti für das Krankentransportwesen und den Sanitätsdienst stark gemacht. Im Deutsch-Französischen Krieg ruft der Landesausschuss der Bayerischen Feuerwehren seine Mitglieder auf, Verwundete zu versorgen und sie in den damals berühmten Spitalzügen in die Lazarette zu bringen.

11. November 1872

Das Kaufhaus Poschinger am Marienplatz brennt in der Nacht vom Keller bis zum Dach. Zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr München waren im Einsatz. Auf dem Gemälde führt der Oberkommandant – erkennbar an der roten Fahne – den gemeinsamen Einsatz.

1. Juli 1879

Nach einer Reihe erfolgreich bekämpfter, spektakulärer Brände gerät die Freiwillige Feuerwehr München an ihre Grenzen. Der Magistrat beschließt auf Drängen der Freiwilligen Feuerwehr, eine „ständige Feuerwache“ einzurichten. Ab 1883 heißt diese dann Berufsfeuerwehr.

22. bis 25. Juli 1893

In München tagt der 14. Deutsche Feuerwehrtag. Die Freiwillige Feuerwehr München veranstaltet am Gebäude des Königlichen Kadettenkorps auf dem Marsfeld eine große Übung.