Hackathon 2026: Bevölkerungsschutz und Zivile Verteidigung

Das Einsatzspektrum der Feuerwehr ist vielfältig und so sind es auch die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Ein Thema, das gerade alle Einsatzorganisationen herumtreibt sind der Bevölkerungsschutz und die Zivile Verteidigung. Worauf müssen sich Blaulichtorganisationen einstellen und wie können wir gemeinsam Lagen bewältigen, die neu und jenseits dessen liegen, was wir bisher geplant und geübt haben?

Die Feuerwehr ist schon heute neben den klassischen Löscheinsätzen auch auf Sonderaufgaben vorbereitet, zum Beispiel mit einer IuK-Einheit zur Führungsunterstützung bei großen Einsatzlagen und einer Analytischen Task Force für biologische, chemische und radiologische Gefahren. In München haben wir zudem schon länger ein Virtual Operations Support Team etabliert, das bei großen Ereignissen den digitalen Raum analysiert. Dahinter steht auch rein personell Kraft: täglich sind 300 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr im Wachdienst und 1.300 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr in Bereitschaft und jederzeit alarmierbar. Dennoch – oder genau deswegen – fragen wir uns, wie wir uns für die Zukunft anpassen und aufstellen müssen. Es gibt große und viele kleine Herausforderungen, die auf eine smarte Lösung warten. 


Den Bericht zum Feuerwehr Hackathon 2026 finde Sie hier.


Beispiele für Challenges

  • Identifizieren und Alarmieren von Helfenden aus der Bevölkerung: Wie finden und erreichen wir schnell zehn Zimmerleute, 15 ÄrztInnen oder 20 Netzwerkprofis, wenn wir etwas Großes vorhaben und schnell viel Fachpersonal brauchen?
  • Task- und Workload-Management zwischen Blaulicht und Bürgerschaft: Wie verteilen und koordinieren wir Aufgaben zwischen und mit Teams aus hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern, die sich spontan um Probleme kümmern?
  • Schutzräume identifizieren, kartografieren und ausstatten: Es muss nicht immer der Bunker sein. Aber wie finden wir in 150.000 Wohngebäuden die geeigneten Räume, in denen Schutz und Zuflucht möglich ist?
  • Social Media: Wie können wir bei großen Ereignissen den Überblick halten, wenn sich die Lage in den sozialen Medien dynamisch entwickelt? In tausenden von Posts müssen wir das große Ganze sehen und besondere Informationsschnipsel filtern, die kein Zufall sind. Wie können wir ein Gesamtbild erstellen und so aufbereiten, dass es für die Einsatzleitung verständlich und hilfreich ist?
  • Geoinformationssysteme, IoT und offene Daten: Was weiß das Internet über unsere Stadt, was wir im Erstfall wissen müssen?
  • Oben sind nur ein paar Beispiele für Herausforderungen, denen wir uns am 17. und 18. April stellen wollen. Die Liste der Challenges wächst weiter an und sie lebt auch von euch und eurer Beteiligung. Wenn ihr Ideen habt, schickt sie uns und werdet selber Teil des Hackathon Teams → hackathon@ffw-muenchen.de

Bei jeder Challenge ist mindestens ein Mitglied der Feuerwehr München dabei und arbeitet zusammen mit Euch an einer Lösung. Ebenso vor Ort sind Mitarbeitende von Industrieunternehmen, die ihre eigene Erfahrung und Sichtweise einbringen.

Wann und wo?

  • Die Veranstaltung beginnt am Freitag den 17. April und endet am Samstag den 18. April
  • Ort: Feuerwache 4, Heßstraße 120, 80797 München
  • Für Verpflegung ist gesorgt (Semmeln, Kaffee, Kaltgetränke)

Geplanter Ablauf

Zeit

Thema / Inhalt

FREITAG, 17. April 2026

 

12:30 Uhr

Doors open – Empfang der Teilnehmer

13:00 Uhr

Eröffnung – Grußworte

13:30 Uhr

Vorstellung der Challenges

14:00 Uhr

Start der Hackathon-Arbeit

ab 19:00 Uhr

Heads up – Zwischenstand

22:00 Uhr

Arbeitsende – ggf. Übergang Hacking Get-Together für den harten Kern

SAMSTAG, 18. April 2026

 

9:00 Uhr

Fortsetzung Gruppenarbeit

ca. 13:00 Uhr

Finale Runde – Vorstellung der Ergebnisse

Bei allen weiteren Fragen sind wir unter hackathon@ffw-muenchen.de jederzeit erreichbar!

Teilnahme

Der Hackathon ist für alle kostenfrei – für Teilnehmende ebenso wie für Unternehmen. Wir stellen den Rahmen, ihr bringt die Ideen und volle Energie ein. Für Getränke und Verpflegung sorgt das Veranstaltungsteam der Freiwilligen Feuerwehr München. Smart power schlägt Superkraft – unsere Räume sind barrierearm, wir freuen uns über alle schlauen Köpfe!

Die Veranstaltung ist ausgebucht, eine Anmeldung zum Hackathon 2026 ist leider nicht mehr möglich.

Unterstützungsmöglichkeit

Wenn du oder dein Unternehmen unsere Arbeit unterstützen möchtest, freuen wir uns über Spenden an unseren Förderverein unter dem Stichwort #Feuerwehr-Hackathon-2026. Als gemeinnütziger Verein sind Zuwendungen an uns steuerlich abzugsfähig. Ab einer Spende in Höhe von 300 Euro versenden wir automatisch eine Zuwendungsbescheinigung. Das ist besonders für Firmen interessant – sprecht uns gerne an, damit die Adressdaten in der Bescheinigung passen.

Freiwillige Feuerwehr München gegr. 1866 e.V.
IBAN: DE73701500001003625942
BIC: SSKMDEMMXXX
Stichwort: #Feuerwehr-Hackathon-2026