FF München unterstützt Pressekonferenz

Am Mittwoch, dem 17. August lud Bayerns Innenminister zu einem Pressetermin bezüglich des Katastrophenschutzes im Freistaat ein.

Datum Uhrzeit Ort Meldung Abt.
17.08.2022 09:00 Rosenheimer Straße Öffentlichkeitsarbeit WT

Am Mittwoch, dem 17. August lud Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu einer Pressekonferenz bezüglich des Katastrophenschutzes im Freistaat ein. Neben der Polizei war auch die Feuerwehr dabei. Gemeinsam mit der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried nahmen zwei speziell für den Katastropheneinsatz vorgehaltene Fahrzeuge an der Veranstaltung teil.

Die Besonderheit bei diesen Fahrzeugen liegt nicht nur an einer vom Standard abweichenden Ausrüstung, die Fahrzeuge werden zudem nicht wie üblich von der Kommune oder Stadt beschafft, sondern vom Freistaat oder Bund. Allerdings steht es den Kommunen frei weitere Fahrzeuge dieser Gattung zu beschaffen. So plant die Stadt München weitere Fahrzeugbeschaffungen, die über die vom Bund gestellten Fahrzeuge hinaus geht bei den folgend beschriebenen Löschgruppenfahrzeugen.

Um einen Einblick in diese besonderen Fahrzeuge zu geben folgen nun einige Eckdaten. Die FF München nutzt derzeit sieben sogenannte LF-KatS (Löschgruppenfahrzeug-Katastrophenschutz). Samt Mannschaft wurde das LF-KatS aus der neuesten Generation von der Abteilung Waldtrudering zur Schau gestellt. Unsere LF-KatS eignen sich besonders durch ihre Bauweise für Fahrten im Gelände und bieten eine Vielzahl an Sonderausrüstung. Seit Kurzem wurde alle Münchner LF-KatS mit speziellen Waldbrandsätzen ausgestattet. Darunter zählen neben speziellen sich selbst kühlenden Schläuchen auch geeignete Werkzeuge und Löschrucksäcke. Um auch entlegene Brandorte mit Löschwasser versorgen zu können, hat dieses Fahrzeug neben einer gewohnten eingebauten Fahrzeugpumpe eine zusätzliche portable Feuerlöschkreiselpumpe an Bord. Mehr Informationen zum LF-KatS wie es in Waldtrudering steht finden Sie hier, einen Überblick aller Modelle hier. Gut zu wissen: Die Beladung der Fahrzeuge ist genormt und daher identisch.

Darüber hinaus verbrachte die Abteilung Stadtmitte einen besonderen Abrollbehälter zur Pressekonferenz. Der Abrollbehälter Wasserfördersystem Bayern wurde vom Land nach der Hochwasserkatastrophe 2013 beschafft. Insgesamt wurden im Nachgang sechs dieser Abrollbehälter in Bayern verteilt, zwei davon erhielt Oberbayern. Sie gingen nach München und Rosenheim. Dieses Gerät lässt regelmäßig auch Feuerwehrleute staunen. Der Abrollbehälter hat 2.000 Meter F-Schläuche (Durchmesser: 150 mm) geladen, welche bei einer Fahrt von bis zu 40 km/h verlegt werden können. Die Fördermenge bei 2 bar beträgt 8.000 Liter jede Minute. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Wir bedanken uns für die Einladung und die Möglichkeit unsere Fahrzeuge und Geräte vorstellen zu können!

Gezeigte Fahrzeuge und Geräte

Bericht des Bayerischen Rundfunks