Silvesterbilanz 2016/2017

Erwartungsgemäß war auch die diesjährige Silvesternacht ein einsatzstarker Auftakt in das Jahr 2017.

Die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr München hatten bis in die Morgenstunden 190 Einsätze (Vorjahr 144) zu bewältigen. Im wortwörtlichen Sinne fuhren die Einsatzkräfte der Feuerwehr München im Minutentakt die Einsätze.

Das Einsatzaufkommen umfasste den ganzen Bereich der üblichen Meldebilder, im Besonderen aber vermehrt Kleinbrände von Aschentonnen und auf Balkonen. Sehr Zeitaufwändig waren die Löscharbeiten bei einem Dachstuhlbrand in Perlach, der die Feuerwehr München mehrere Stunden beschäftigte.

Auch der Rettungsdienst hatte wieder viel zu tun. Allerdings sind auch hier die Zahlen leicht angestiegen. So wurde in den letzten 24 Stunden der Rettungsdienst 1029 (Vorjahr 914) mal tätig. Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München bearbeitete in den vergangenen 24 Stunden 1982 Einsätze (Vorjahr 1768).

Silvesterbereitschaften

Die FF München war mit 22 Löschfahrzeugen (Hilfeleistungslöschfahrzeuge, Löschgruppenfahrzeuge und Tanklöschfahrzeuge) ab 20 Uhr des Silvesterabends mit den Fahrzeugbesatzungen in den Gerätehäusern in Bereitschaft.

In den Stunden rund um Silvester wurden von den rund 190 ehrenamtlichen Männern und Frauen 82 Einsätze abgearbeitet. Darunter waren drei First Responder-Einsätze.

Neben dem Löschen von brennenden Recycling-Containern und sonstigen Kleinfeuern waren Einsatzkräfte mehrerer Abteilungen bei der Brandbekämpfung eines Dachstuhlbrandes in der Unterbiberger Straße (Fotos) und eines Balkonbrandes in der Kurt-Eisner-Straße eingesetzt.