Pkw-Brand – oder doch nicht?

Vermeintlicher Rauch aus dem Heck eines Mercedes Sprinter hat dazu geführt, dass ein Passant die Münchner Feuerwehr rief und ein brennendes Fahrzeug meldete. Als die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, konnten sie ebenfalls die vermeintliche Rauchentwicklung feststellen

Ein Blick durch die Wärmebildkamera zeigte den Einsatzkräften allerdings keine Wärmeentwicklung. Auch Messungen konnten kein Ergebnis der Rauchentwicklung aufzeigen. Um den Grund festzustellen und eine mögliche Gefährdung auszuschließen, wurde durch den Einsatzleiter entschieden das Fahrzeug gewaltsam zu öffnen. Mit einem Rettungsspreizer wurde das Heck des Fahrzeuges geöffnet.

Im Inneren des Transporters befand sich eine Abfüllanlage für sogenannte Heimsauerstoffgeräte. Aufgrund eines Defektes, trat kalter Sauerstoff aus, welcher zur Dampfentwicklung führte. Im Beisein des inzwischen eingetroffenen Fahrers des Sprinters konnte der Sauerstoffaustritt abgestellt werden. Das Fahrzeug konnte an den Besitzer übergeben werden. Weitere Sicherungsmaßnahmen mussten von der Feuerwehr nicht getroffen werden.